Neues aus der Welt des Bauens und Wohnens

Das eigene Zuhause im Fokus

erschienen am 12/11/2017

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Mirjam Mohr, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG

"Bei wohl keinem anderen Fest steht das Zuhause so im Mittelpunkt wie zu Weihnachten. Zuhause ist Geborgenheit. Zuhause ist Identität. Zuhause ist Sicherheit. Das gilt umso mehr, wenn es das eigene Zuhause ist.

Damit man sich auch wirklich zu Hause fühlt, müssen ganz viele Faktoren stimmen. Das gilt nicht nur für die Lage, die Größe oder die Anmutung des Objektes, sondern auch für die finanzielle Tragfähigkeit. Wer eine Immobilie kauft, muss sich mit seiner Finanzierung über viele Jahre hinweg - meist zwei bis drei Jahrzehnte - wohlfühlen.

Die niedrigen Kreditzinsen bieten nun schon seit einigen Jahren die Chance für eine preiswerte Kreditaufnahme. Dieses Zinsumfeld dürfte sich auch in den nächsten Monaten nicht grundlegend ändern. Doch die Kreditzinsen allein machen noch keine gelungene Baufinanzierung. Mindestens genauso wichtig ist, dass der Kredit in puncto Tilgung, Sicherheit und Flexibilität zum Kreditnehmer passt. Dass das klappt, dafür arbeiten wir bei Interhyp jeden Tag. Unsere Baufinanzierungsspezialisten helfen, aus über 400 Darlehensgebern die individuell am besten passende Lösung zu finden.

Gerne sind wir für Sie da - egal, ob Sie noch zur Miete wohnen und Ihr eigenes Zuhause realisieren wollen oder bereits dort wohnen und zum Beispiel eine Anschlussfinanzierung suchen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit und ein frohes Fest."

Zins- und Marktumfeld

Mit 2017 geht ein turbulentes Jahr zu Ende. Ob das Aufflammen der Nordkorea-Problematik, der Amtsantritt des US-Präsidenten, die Angst vor einer Konjunkturabkühlung in China, die Brexit-Verhandlungen, die Wahlen in Frankreich und in Deutschland nebst schwierigem Prozess der Regierungsbildung - all dies vermochte es nicht, die maßgeblich durch billiges Geld florierenden Märkte nachhaltig zu erschüttern. Zum Jahresende lässt sich konstatieren, dass sich die Märkte zumindest auf Argumentationsbasis diverser Kennzahlen relativ positiv entwickeln. Der Dax notiert bei rund 13.000 Zählern und damit gut 20 Prozent über Vorjahresniveau. Der Dow Jones hat mit über 24.000 Punkten einen neuen Höchststand erreicht. Die Inflation im Euroraum lag im November bei 1,5 im Vergleich zum Vorjahresmonat und hat sich das ganze Jahr über gut behauptet.

Die Arbeitsmärkte in Europa haben sich in den vergangenen Monaten weiterhin positiv entwickelt. In Deutschland gab es im November mit lediglich 2,368 Millionen Menschen ohne Job eine so geringe Arbeitslosigkeit wie seit über 25 Jahren nicht mehr. Auch in der übrigen Eurozone konnten zuletzt mehr Menschen einen Job finden. In den USA herrscht mit einer Arbeitslosenquote von rund vier Prozent nahezu Vollbeschäftigung; die US-Wirtschaftsleistung wuchs zuletzt um drei Prozent - trotz der Stürme. Viele Experten erwarten, dass die Fed Mitte Dezember die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr anheben wird.

Paradoxerweise haben die bisherigen geldpolitischen Straffungsversuche der Fed und die Ankündigungen der Europäischen Zentralbank, die Geldpolitik zu straffen, nicht zu einem Anstieg der Zinsen geführt. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet dies in ihrem jüngsten Quartalsbericht als sogenanntes Straffungsparadox. Dazu komme es, wenn die Geldpolitik der Notenbanken vorhersehbar sei, was bei den Investoren zu einer höheren Risikobereitschaft führe.

Ein verlässlicher Indikator für die Entwicklung des Bauzinsniveaus bleiben die Renditen für Pfandbriefe und Staatsanleihen. Diese schwankten zwar im Lauf des Jahres je nach tagesaktuellen Wirtschaftsnachrichten deutlich in einem Korridor von rund 0,15 Prozent im April und über 0,5 Prozent im Juli. Alles in allem wird beim Renditeverlauf jedoch vor allem deutlich, dass Investoren deutsche Staatsanleihen insgesamt als sicheren Hafen suchen, was die Renditen unten hält. Die auch für Baufinanzierungen wichtige Benchmark liegt Anfang Dezember bei rund 0,3 Prozent.

Der Interhyp-Expertenrat

Die Finanzierung einer Immobilie zählt für viele Menschen zu den größten finanziellen Herausforderungen im Leben. Umso wichtiger ist es, sich dabei nicht von schwindelerregenden Kurs- und Wertsteigerungen in die Irre führen zu lassen. Besonders in den Metropolen haben die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren deutlich angezogen und sind mit Mietrenditen selten zu rechtfertigen. Wer abseits von spekulativen Wertzuwachsversprechen eine Immobilie gefunden hat, die seinen Vorstellungen entspricht, sollte auf eine solide Finanzierung achten. Dazu gehört neben einer möglichst hohen Anfangstilgung von mindestens 3 Prozent ebenso eine Zinsbindung, die zu den Vermögensverhältnissen passt. Lassen Sie sich bei einem Gespräch unbedingt beraten, wie sich verschiedene Zinsbindungsfristen und Tilgungshöhen auf die Restschuld einer Finanzierung auswirken.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Auch zum Jahresende bleiben die von uns befragten Experten bei ihrer Einschätzung, dass kurzfristig seitwärts tendierende Zinsen am wahrscheinlichsten sind. Erst langfristig müssten sich Kreditnehmer auf höhere Konditionen einstellen.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Quelle: Interhyp

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