Neues aus der Welt des Bauens und Wohnens

Gute Vorsätze für das neue Jahr bei der Finanzierung Ihrer Immobilie

erschienen am 1/8/2018

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Mirjam Mohr, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG

"Was wäre das neue Jahr ohne die guten Vorsätze? Die Klassiker sind mehr Sport oder eine bessere Ernährung. Doch auch der Schritt ins eigene Zuhause kann ein guter Motivator sein. Zumal die Rahmenbedingungen für die Umsetzung angesichts der niedrigen Zinsen auch 2018 sehr gut sind.

Doch wie bei den üblichen Vorsätzen gilt auch hier: Das Wichtigste ist, den ersten Schritt zu gehen. Der ist manchmal nur klein, aber vermag Großes in Gang zu setzen – zum Beispiel, wenn das Vorhaben der Bau oder Kauf einer Immobilie ist. Ein erster Schritt könnte dann ein gründlicher Kassensturz sein: Welche Ein- und Ausgaben fallen über das gesamte Jahr eigentlich an? Wie viel Immobilie kann ich mir leisten? Die Rechner von Interhyp helfen Ihnen bei der ersten Orientierung – zum Beispiel unser Haushaltsrechner, der Budgetrechneroder der Kauf-/Mietrechner.

Auch eine frühzeitige Finanzierungsberatung, etwa mit der VorausBeratung von Interhyp, unterstützt Immobilieninteressenten dabei, ihrem Wohntraum ein Stück näher zu kommen. Das geht auch durchaus schon ohne Objekt, etwa um den Finanzierungsrahmen zu klären und mehr Planungssicherheit für den Kauf zu erhalten.

Wie auch immer Ihr Vorsatz aussehen mag: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf dem Weg dahin."

Zins- und Marktumfeld

Nachdem das Jahr 2017 trotz anziehender Konjunktur in Europa, Zinsschritten in den USA und der Ankündigung einer strafferen Geldpolitik in der Euro-Zone geprägt war von einem niedrigen Renditeniveau, blicken die Marktteilnehmer gespannt auf 2018. Wird der Wirtschaftsaufschwung anhalten? Nähert sich die Inflation in der Eurozone weiter der Zielmarke von knapp unter zwei Prozent? Gelingt auch Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland eine weitere Abkehr aus der Arbeitslosigkeit? Kann Deutschland seine Position als Konjunkturlokomotive verteidigen? Oder könnten Kursverluste an den Aktienmärkten die positive Stimmung eintrüben? Welche politischen Gefahren drohen?

Der deutschen Wirtschaft jedenfalls prophezeit das Ifo-Institut in seiner jüngsten Einschätzung für 2018 das stärkste Wachstum seit 2011. Die Münchner Experten haben die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,0 auf 2,6 Prozent deutlich angehoben und gehen von einem anhaltenden Aufschwung aus. Auch in Europa stehen die Zeichen auf Wachstum. Die europäischen Industrieunternehmen etwa haben ihre Produktion laut Statistikamt Eurostat zuletzt leicht ausgeweitet. Die Arbeitslosenquote in Europa ist zuletzt auf 8,8 Prozent gesunken. In den USA läuft es laut Konjunkturdaten ebenfalls gut. Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit verharrt mit rund 4 Prozent auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2000. Trumps Steuerreform und Wachstumsphantasien haben die Börsen im Dezember auf ein neues Rekordhoch getrieben.

Die amerikanische Notenbank Fed hat vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung Mitte Dezember wie erwartet den Leitzins, also den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld, um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent angehoben. Die US-Währungshüter sehen die amerikanische Wirtschaft im neuen Jahr um 2,5 Prozent wachsen und stellen entsprechend allein für 2018 drei Leitzinserhöhungen in Aussicht.

Im Blick behalten werden Anleger in 2018 neben den Aktien auch die Entwicklung der Devisenmärkte. Der Euro hat gegenüber dem Dollar in 2017 auf rund 1,20 Dollar zugelegt. Ein zu hoher Eurokurs könnte die europäische Exportwirtschaft belasten. Die deutschen Staatsanleihen, ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Baugelds, bleiben vorerst ein sicherer Hafen für Investoren. Die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen liegen im Januar bei rund 0,4 Prozent.

Der Interhyp-Expertenrat

Wir raten Immobilienkäufern auch 2018, das niedrige Zinsniveau bei den Immobilienzinsen gut zu nutzen. Durch lange Zinsbindungen lassen sich die Konditionen problemlos und ohne allzu große Preisaufschläge zehn, 15 oder gar 20 Jahre festschreiben. Eine hohe Anfangstilgung von mindestens drei Prozent hilft dabei, die Entschuldung im Blick zu behalten. Auch wenn einige Zeichen in 2018 für eine Verteuerung des Baugelds sprechen, sollten sich Käufer davon nicht unter Druck setzen lassen. Immobilienkredite werden auch bei einem moderaten Konditionsanstieg günstig bleiben. Teurer als ein höherer Zins wäre eine falsch finanzierte Immobilie oder gar ein voreilig gekauftes Objekt. Wer den besten Zinssatz für den Immobilienerwerb finden oder für den Anschlusskredit optimieren möchte, ist bei Interhyp gut aufgehoben - der umfassende Zinsvergleich unter rund 400 Darlehensgebern ermöglicht beste Konditionen. Die Interhyp-Finanzierungsspezialisten beraten umfassend und persönlich vor Ort, an über 100 Standorten in ganz Deutschland.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Die meisten Experten erwarten kurzfristig gleichbleibende Zinsen - allerdings gehen einige auch von einem einsetzenden Anstieg aus. Im Jahresverlauf 2018 sieht die Mehrheit leicht steigende Konditionen voraus.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Quelle: Interhyp

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