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Sparen für Ihr Zuhause: Auf die richtige Strategie kommt es an

erschienen am 11/13/2018

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Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Auf mögliche Zinssteigerungen können sich Erst- und Anschlussfinanzierer noch immer am besten mit intensivem Preisvergleich, Beratung und Informationen vorbereiten."

"Die Frage, wie sich die Zinsen entwickeln, bewegt unsere Kunden – egal ob sie den Bau oder Kauf eines eigenen Zuhauses planen oder sich Gedanken über eine passende Anschlussfinanzierung machen. Das gilt besonders dann, wenn die Zinsen steigen, wie dies vor Kurzem wahrnehmbar war. Die Konditionen für zehnjährige Immobiliendarlehen sind im Oktober innerhalb weniger Wochen um rund 0,20 Prozentpunkte angestiegen und hatten die 1,5-Prozent-Marke überschritten. Jetzt sind die Zinsen zwar wieder etwas gesunken – aber die von uns befragten Experten namhafter Kreditinstitute erwarten für den Verlauf des kommenden Jahres mehrheitlich insgesamt leicht steigende Zinsen."

"Wer einen Bau oder Kauf plant, kann und sollte also die derzeit noch günstigen Zinsen nutzen und diese längerfristig sichern. Sparpotenziale eröffnen sich auch für den Anschlusskredit: Eigenheimbesitzer können sich schon heute günstige Zinsen sichern, auch wenn ihre Zinsbindung erst in einem halben oder einem Jahr endet. Ob es sich lohnt, noch länger im Voraus zu planen und eventuelle Aufschläge für die Zinssicherungen in Kauf zu nehmen, sollte ebenfalls geprüft werden. Sicher ist: Gute Informationen und Beratung sowie ein umfangreicher Marktvergleich sind die wesentlichen Schlüssel für eine langfristig tragfähige – und günstige – Finanzierung. Das zeigen unsere Erfahrungen und Umfragen, wie unsere Studie zur Anschlussfinanzierung in Deutschland: In dem schon lange vorherrschenden Niedrigzinsumfeld konnten mehr als zwei Drittel der Befragten bei ihrer Anschlussfinanzierung im Vergleich zum Erstkredit sparen. In einem Interhyp-Panel von onlineaffinen Menschen, die besonders offen gegenüber Marktvergleichen sind, waren es sogar mehr als 90 Prozent. Das zeigt: Wer sich informiert und vergleicht, ist im Vorteil und spart meist mehr – und wird, da er mehr tilgen kann, oft auch schneller schuldenfrei."

Zins- und Marktumfeld

Das Zinsumfeld im Herbst ist volatil. Die Konditionen für zehnjährige Immobilienkredite sind im Oktober über 1,5 Prozent gestiegen, liegen Anfang November aber zumeist wieder unter dieser Marke. Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober auf 2,2 Prozent gestiegen, dem höchsten Stand seit Dezember 2012. Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Die Weichen in der Zinspolitik scheinen gestellt – hin zu einer langsamen Normalisierung der Geldpolitik auch in der Eurozone, während die USA mit den Leitzinserhöhungen schon mehrere Schritte weiter sind. Dennoch gibt es weiterhin konjunkturelle Unsicherheiten, etwa durch den bevorstehenden Brexit, die einem Zinsanstieg in Europa entgegenwirken können.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Die meisten Experten erwarten kurzfristig gleichbleibende Zinsen, wobei vereinzelt auch steigende Konditionen für wahrscheinlich gehalten werden. Auf Halbjahres- oder Jahressicht gehen alle Experten von leicht steigenden Zinsen für Baufinanzierungen aus.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Quelle: Interhyp

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